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Drei Jahre fortgeschrittener Betrieb im Rindfleisch-verarbeitungswerk Zakrzewscy
Als der Rindfleischverarbeiter in Szczuczyn im Jahr 2022 eine zukunftsorientierte Produktionsanlage eröffnete, stellte er die Weichen für die Zukunft. Das Werk wurde mit modernsten integrierten Maschinen und Softwarelösungen für die Primär- und Sekundärverarbeitung ausgestattet. Drei Jahre später wollten wir wissen, wie sich der Betriebsalltag entwickelt hat und welche Veränderungen die zunehmende Automatisierung, die bessere Transparenz und die größere Kontrolle in der Produktion bewirkt haben.
Von Anfang an auf Zukunft ausgerichtet
Das Werk in Szczuczyn ist eine eigens für die Rindfleischverarbeitung errichtete Anlage in der polnischen Region Masuren. Es setzt gezielt auf Automatisierung und Innovation, um den sich wandelnden Anforderungen der Branche gerecht zu werden. Derzeit verarbeitet die Anlage 58 Rinder pro Stunde. Die durchschnittliche Leistung an der Zerlegungslinie liegt bei 50 Tonnen pro Neun-Stunden-Schicht.
Das zweigeschossige, 300 Meter lange Gebäude wurde so geplant, dass ein geradliniger Produktionsfluss gewährleistet ist: vom Entladen der Tiere und der Schlachtung im Erdgeschoss über die Primär- und Sekundärverarbeitung bis hin zum Versand der Endprodukte im Obergeschoss.
"In diesem Werk haben wir das Maximum aus der Automatisierung herausgeholt. Das verbessert die Arbeitsbedingungen unserer Mitarbeiter und erhöht zugleich das Tierwohl“
Dariusz Zakrzewski, Eigentümer
Beim Bau der neuen, zukunftsfähigen Anlage berücksichtigte die Familie Zakrzewscy jeden Entwicklungsschritt im Einklang mit ihren Unternehmenswerten: Umweltschutz und Nachhaltigkeit, hohe Produktqualität sowie soziale Verantwortung. Die Wahl des Standorts fiel bewusst auf die Region Masuren, ein Gebiet mit hoher Viehdichte in Polen. So konnten die Transportwege für die Tiere verkürzt und infrastrukturelle Herausforderungen besser bewältigt werden. Auch die architektonische Gestaltung mit zwei Ebenen und einem hohen Automatisierungsgrad wurde gezielt darauf ausgelegt, das Risiko von Kreuzkontaminationen zu minimieren. Zudem suchte die Familie nach einem Technologiepartner, der ihre Ambitionen nicht nur unterstützt, sondern auch langfristig mit dem Unternehmen wachsen kann.
„Wir haben verschiedene Systeme und Anbieter geprüft, aber JBT Marelhttps://jbtmarel.com/de/ entsprach unseren Anforderungen am besten. Das Unternehmen bietet umfassende, skalierbare Lösungen, die sich flexibel an die wachsenden Anforderungen des Werks anpassen lassen. Ein weiterer großer Vorteil war, dass es sich um ein internationales Unternehmen mit lokalem Service und Implementierung in Polen handelt“, sagt Paweł Zakrzewski, Vorstandsmitglied der Zakrzewscy Group.
Rückverfolgbarkeit als Basis für Markenvertrauen und einfache Audits
Die Rinder treffen vor Ort ein und werden in einem eigens dafür errichteten Außengehege entladen, das darauf ausgelegt ist, Stress zu reduzieren. Beim Betreten der Anlage durchlaufen die Tiere mehrere Laufgänge, werden gewogen und ihre Ohrmarken werden gescannt. Über die JBT Marel-Software werden Daten wie Herkunft und Fütterungshistorie erfasst – und damit beginnt die lückenlose Rückverfolgbarkeit.
"Die vollständige Rückverfolgbarkeit ermöglicht es uns, ein Produkt vom Eintreffen des Tieres im Betrieb bis zum Versand des Endprodukts nachzuverfolgen. Jedes Fleischstück erhält eine eindeutige Kennung, die mit der Charge, dem Lieferanten, der Tierklasse, dem Produktionsdatum und dem jeweiligen Bediener verknüpft ist. Diese detaillierten Daten erleichtern nicht nur Audits und die Einhaltung veterinär- und qualitätsbezogener Prüfanforderungen, sondern stärken auch das Vertrauen unserer Kunden – insbesondere internationaler Geschäftspartner, für die Prozess-Transparenz eine wesentliche Voraussetzung der Zusammenarbeit ist".
Paweł Zakrzewski
Produktion im Dienste von Qualität und Lebensmittelsicherheit
Die Fleischfabrik Zakrzewscy (polnisch: Zakłady Mięsne Zakrzewscy) ist ein führender Anbieter von Rindfleisch für den polnischen Markt und den Export. Die Anlage wurde so konzipiert, dass sie sowohl den Anforderungen traditioneller als auch ritueller Schlachtung und Verarbeitung gerecht wird.
Die Tiere werden im Erdgeschoss angeliefert und geschlachtet. Die Schlachtkörper werden anschließend unmittelbar an ein Überkopf-Transportsystem gehängt, das sie durch die gesamte Produktionslinie befördert. Dadurch werden schweres Heben und unnötiger direkter Kontakt minimiert. Danach gelangen die Schlachtkörper automatisch ins Obergeschoss, wo sie zerlegt und weiterverarbeitet werden.
Die Zerlegung im oberen Stockwerk verbessert die Hygiene und senkt zugleich den Energieverbrauch, da Nebenprodukte durch Schwerkraft in Sammelbehälter im Erdgeschoss gelangen, wo sie für unterschiedliche Zwecke weiterverarbeitet oder behandelt werden.
Nach dem Ausnehmen, Zerlegen und Kontrollieren werden die Schlachtkörper gescannt, klassifiziert und anschließend in das vollautomatische Kühlsystem überführt, wodurch das Kontaminationsrisiko durch menschlichen Kontakt weiter sinkt. Warme Schlachtkörper durchlaufen zunächst einen Vorkühltunnel, bevor sie in den Hauptkühlraum gelangen.
Die Rohteile gelangen anschließend in die StreamLine, wo sie den verfügbaren Mitarbeitern zugewiesen werden, die sie gemäß den jeweiligen Bestellvorgaben entbeinen und zuschneiden. Die StreamLine steigert die Effizienz durch Echtzeitüberwachung und Produktionssteuerung und sorgt dafür, dass die Fähigkeiten der Mitarbeiter optimal genutzt werden, um maximale Ausbeute zu erzielen.
„Die Mitarbeiter erhalten klare, automatisierte Anweisungen, die direkt auf den Monitoren an ihren Arbeitsplätzen angezeigt werden. Dadurch konnten wir die Fehlerquote senken und zugleich die Einarbeitungszeit neuer Mitarbeiter verkürzen“
Paweł Zakrzewski, Eigentümer
Das System unterstützt darüber hinaus die Qualitätskontrolle, indem es Gewicht, Qualität und Klassifizierung der Produkte auf Basis vordefinierter Parameter automatisch analysiert. Bei Abweichungen erhalten die Mitarbeiter sofort eine Benachrichtigung, sodass rasch eingegriffen werden kann. Wenn Rohmaterial, das nicht den Anforderungen entspricht, frühzeitig aus dem Produktionsprozess entfernt wird, erhöht das die Produktsicherheit, unterstützt die Qualitätssicherung und vereinfacht die Audit-Dokumentation.
„Der Zugang zu verlässlichen und aktuellen Informationen ist entscheidend. Dank der eingesetzten Systeme verfügen wir jederzeit über diese Informationen. Wir wissen, was im Werk gerade geschieht, was produziert wird, was bereits produziert wurde und was noch produziert werden soll. Das beschleunigt unsere Entscheidungsprozesse erheblich“
Paweł Zakrzewski, Eigentümer
Verbesserte Arbeitsbedingungen
Jede der vier Entbeinungsstationen, 20 Trimm- und Portionierstationen sowie acht Endtrimmstationen im Werk in Szczuczyn ist mit ergonomischen Sitzmöglichkeiten ausgestattet, die individuell an die Bedürfnisse der Mitarbeiter angepasst werden können.
„Dadurch haben sich der Arbeitskomfort, das Gefühl der Kontrolle und das Verständnis für die eigenen Aufgaben verbessert. Für viele Mitarbeiter ist es außerdem wichtig, dass ihre Leistung fair und transparent bewertet wird“, sagt Paweł Zakrzewski.
Da sich das Fleischverarbeitungsunternehmen ZAKRZEWSCY der Schwierigkeit bewusst ist, qualifizierte Fachkräfte langfristig zu halten, wurde bei der Planung aller Bereiche besonderer Wert auf Arbeitsschutz und Sicherheit gelegt. Die Mitarbeiter können sich zwischen der Verarbeitung einzelner Schlachtkörper problemlos die Hände waschen und ihre Ausrüstung reinigen, da sich in unmittelbarer Nähe jedes Arbeitsplatzes Waschstationen für Hände und Geräte befinden.
Geschlossene Laufstege verhindern, dass Büroangestellte oder Besucher die Produktionsbereiche kontaminieren. Darüber hinaus stehen den Mitarbeitern Duschen, eine eigene Cafeteria und ein Ruheraum zur Verfügung.
„Der Fachkräftemangel wird nicht verschwinden“, sagt Dariusz Zakrzewski. „Wir wollten einen Arbeitsplatz schaffen, an dem unsere Mitarbeiter gern bleiben.“
Bessere Nutzung der Rohstoffe
Fleischverarbeiter stehen von mehreren Seiten unter Druck, was die Margen immer weiter schrumpfen lässt. Der zunehmende Margendruck hat dazu geführt, dass Rindfleisch für Verbraucher teurer geworden ist. Gleichzeitig zeigen Markttrends, dass Konsumenten bereit sind, für Premiumprodukte mehr zu bezahlen. Das Werk in Szczuczyn nutzt eine Bestandsverwaltungssoftware, mit der die Produktion auf Grundlage von Kundenaufträgen geplant und Schneide- sowie Verpackungsprozesse optimiert werden können. Dadurch wird die Lagerung von Fertigwaren auf ein Minimum reduziert.
„Wir können den Produktionsbericht des laufenden Tages fortlaufend einsehen. Das System aktualisiert ihn selbstständig, und die Mitarbeiter erhalten die Informationen sofort – an jedem Arbeitsplatz steht ein Computer. Dadurch arbeiten wir sehr effizient und erzielen erhebliche Einsparungen beim Endprodukt“, erklärt Werksleiter Mateusz Marmola.
Nachhaltige Geschäftspraktiken fördern
„Die positiven Auswirkungen waren sogar größer als erwartet. Die interne Kommunikation wurde vereinfacht, und viele operative Entscheidungen werden heute auf Basis von Echtzeitdaten getroffen. Dadurch ist der Bedarf an Besprechungen und nachträglichen Analysen deutlich gesunken.“
Drei Jahre nach der Eröffnung des Werks in Szczuczyn ist die Familie mit dem Ergebnis weiterhin sehr zufrieden – und das nicht nur in der Produktion.
Bei der Planung der neuesten Rindfleischverarbeitungsanlage legte die Familie Zakrzewscy in jeder Phase großen Wert darauf, die Umweltbelastung zu verringern. Das reicht von einer Wasseraufbereitung, die die Wiederverwendung von Wasser zur Bewässerung ermöglicht, über Solaranlagen zur Reduzierung fossiler Energieträger bis hin zu Lösungen von JBT Marel, die Energieverbrauch und Abfall minimieren.
„Nachhaltigkeit ist eines unserer wichtigsten Unternehmensziele“, sagt Dariusz Zakrzewski. „Die Schlacht- und Verarbeitungslinien sowie die Kühllösungen von JBT Marel helfen uns dabei, dieses Ziel zu erreichen.“
Obwohl die Familie Zakrzewscy bereits seit Langem auf moderne Technologien in der Rindfleischverarbeitung setzt, wurde selbst sie von einigen unerwarteten positiven Effekten der integrierten Maschinen- und Softwarelösungen überrascht.
Zusammenarbeit als Schlüssel zu hochwertigen Ergebnissen
Ein partnerschaftlicher Ansatz prägte die Entwicklung und Umsetzung der Anlage von Zakłady Mięsne Zakrzewscy. So entstand ein Werk, das vollständige Rückverfolgbarkeit, eine bessere Rohstoffnutzung und die für einen effizienten Betrieb notwendige Transparenz in Echtzeit gewährleistet.
JBT Marel und die Familie Zakrzewscy verfolgen ein gemeinsames Ziel: eine nachhaltigere Fleischindustrie durch innovative und integrierte Hardware-, Software- und Servicelösungen, die Erträge optimieren, Gesundheit und Sicherheit verbessern und gleichzeitig hohe Qualität sicherstellen. Beide Seiten blicken der weiteren Zusammenarbeit mit Zuversicht entgegen. Gemeinsam gestalten sie die Zukunft der Fleischverarbeitung.
Über die Zakrzewscy-Gruppe
Die Zakrzewscy-Gruppe begann ihre Reise 1994 mit der Gründung ihres ersten Unternehmens, Zakłady Mięsne Zakrzewscy. Was als familiengeführter Fleischverarbeitungsbetrieb begann, hat sich zu einem der führenden Hersteller von Schweine- und Rindfleisch in Polen entwickelt, der Kunden in ganz Europa und weltweit beliefert.
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Drei Jahre fortgeschrittener Betrieb im Rindfleisch-verarbeitungswerk Zakrzewscy
Als der Rindfleischverarbeiter in Szczuczyn im Jahr 2022 eine zukunftsorientierte Produktionsanlage eröffnete, stellte er die Weichen für die Zukunft. Das Werk wurde mit modernsten integrierten Maschinen und Softwarelösungen für die Primär- und Sekundärverarbeitung ausgestattet. Drei Jahre später wollten wir wissen, wie sich der Betriebsalltag entwickelt hat und welche Veränderungen die zunehmende Automatisierung, die bessere Transparenz und die größere Kontrolle in der Produktion bewirkt haben.
Von Anfang an auf Zukunft ausgerichtet
Das Werk in Szczuczyn ist eine eigens für die Rindfleischverarbeitung errichtete Anlage in der polnischen Region Masuren. Es setzt gezielt auf Automatisierung und Innovation, um den sich wandelnden Anforderungen der Branche gerecht zu werden. Derzeit verarbeitet die Anlage 58 Rinder pro Stunde. Die durchschnittliche Leistung an der Zerlegungslinie liegt bei 50 Tonnen pro Neun-Stunden-Schicht.
Das zweigeschossige, 300 Meter lange Gebäude wurde so geplant, dass ein geradliniger Produktionsfluss gewährleistet ist: vom Entladen der Tiere und der Schlachtung im Erdgeschoss über die Primär- und Sekundärverarbeitung bis hin zum Versand der Endprodukte im Obergeschoss.
"In diesem Werk haben wir das Maximum aus der Automatisierung herausgeholt. Das verbessert die Arbeitsbedingungen unserer Mitarbeiter und erhöht zugleich das Tierwohl“
Dariusz Zakrzewski, Eigentümer
Beim Bau der neuen, zukunftsfähigen Anlage berücksichtigte die Familie Zakrzewscy jeden Entwicklungsschritt im Einklang mit ihren Unternehmenswerten: Umweltschutz und Nachhaltigkeit, hohe Produktqualität sowie soziale Verantwortung. Die Wahl des Standorts fiel bewusst auf die Region Masuren, ein Gebiet mit hoher Viehdichte in Polen. So konnten die Transportwege für die Tiere verkürzt und infrastrukturelle Herausforderungen besser bewältigt werden. Auch die architektonische Gestaltung mit zwei Ebenen und einem hohen Automatisierungsgrad wurde gezielt darauf ausgelegt, das Risiko von Kreuzkontaminationen zu minimieren. Zudem suchte die Familie nach einem Technologiepartner, der ihre Ambitionen nicht nur unterstützt, sondern auch langfristig mit dem Unternehmen wachsen kann.
„Wir haben verschiedene Systeme und Anbieter geprüft, aber JBT Marelhttps://jbtmarel.com/de/ entsprach unseren Anforderungen am besten. Das Unternehmen bietet umfassende, skalierbare Lösungen, die sich flexibel an die wachsenden Anforderungen des Werks anpassen lassen. Ein weiterer großer Vorteil war, dass es sich um ein internationales Unternehmen mit lokalem Service und Implementierung in Polen handelt“, sagt Paweł Zakrzewski, Vorstandsmitglied der Zakrzewscy Group.
Die Rinder treffen vor Ort ein und werden in einem eigens dafür errichteten Außengehege entladen, das darauf ausgelegt ist, Stress zu reduzieren. Beim Betreten der Anlage durchlaufen die Tiere mehrere Laufgänge, werden gewogen und ihre Ohrmarken werden gescannt. Über die JBT Marel-Software werden Daten wie Herkunft und Fütterungshistorie erfasst – und damit beginnt die lückenlose Rückverfolgbarkeit.
Rückverfolgbarkeit als Basis für Markenvertrauen und einfache Audits
"Die vollständige Rückverfolgbarkeit ermöglicht es uns, ein Produkt vom Eintreffen des Tieres im Betrieb bis zum Versand des Endprodukts nachzuverfolgen. Jedes Fleischstück erhält eine eindeutige Kennung, die mit der Charge, dem Lieferanten, der Tierklasse, dem Produktionsdatum und dem jeweiligen Bediener verknüpft ist. Diese detaillierten Daten erleichtern nicht nur Audits und die Einhaltung veterinär- und qualitätsbezogener Prüfanforderungen, sondern stärken auch das Vertrauen unserer Kunden – insbesondere internationaler Geschäftspartner, für die Prozess-Transparenz eine wesentliche Voraussetzung der Zusammenarbeit ist".
Paweł Zakrzewski
Produktion im Dienste von Qualität und Lebensmittelsicherheit
Die Fleischfabrik Zakrzewscy (polnisch: Zakłady Mięsne Zakrzewscy) ist ein führender Anbieter von Rindfleisch für den polnischen Markt und den Export. Die Anlage wurde so konzipiert, dass sie sowohl den Anforderungen traditioneller als auch ritueller Schlachtung und Verarbeitung gerecht wird.
Die Tiere werden im Erdgeschoss angeliefert und geschlachtet. Die Schlachtkörper werden anschließend unmittelbar an ein Überkopf-Transportsystem gehängt, das sie durch die gesamte Produktionslinie befördert. Dadurch werden schweres Heben und unnötiger direkter Kontakt minimiert. Danach gelangen die Schlachtkörper automatisch ins Obergeschoss, wo sie zerlegt und weiterverarbeitet werden.
The future is already here
Die Zerlegung im oberen Stockwerk verbessert die Hygiene und senkt zugleich den Energieverbrauch, da Nebenprodukte durch Schwerkraft in Sammelbehälter im Erdgeschoss gelangen, wo sie für unterschiedliche Zwecke weiterverarbeitet oder behandelt werden.
Nach dem Ausnehmen, Zerlegen und Kontrollieren werden die Schlachtkörper gescannt, klassifiziert und anschließend in das vollautomatische Kühlsystem überführt, wodurch das Kontaminationsrisiko durch menschlichen Kontakt weiter sinkt. Warme Schlachtkörper durchlaufen zunächst einen Vorkühltunnel, bevor sie in den Hauptkühlraum gelangen.
Die Rohteile gelangen anschließend in die StreamLine, wo sie den verfügbaren Mitarbeitern zugewiesen werden, die sie gemäß den jeweiligen Bestellvorgaben entbeinen und zuschneiden. Die StreamLine steigert die Effizienz durch Echtzeitüberwachung und Produktionssteuerung und sorgt dafür, dass die Fähigkeiten der Mitarbeiter optimal genutzt werden, um maximale Ausbeute zu erzielen.
„Die Mitarbeiter erhalten klare, automatisierte Anweisungen, die direkt auf den Monitoren an ihren Arbeitsplätzen angezeigt werden. Dadurch konnten wir die Fehlerquote senken und zugleich die Einarbeitungszeit neuer Mitarbeiter verkürzen“
Paweł Zakrzewski, Eigentümer
Das System unterstützt darüber hinaus die Qualitätskontrolle, indem es Gewicht, Qualität und Klassifizierung der Produkte auf Basis vordefinierter Parameter automatisch analysiert. Bei Abweichungen erhalten die Mitarbeiter sofort eine Benachrichtigung, sodass rasch eingegriffen werden kann. Wenn Rohmaterial, das nicht den Anforderungen entspricht, frühzeitig aus dem Produktionsprozess entfernt wird, erhöht das die Produktsicherheit, unterstützt die Qualitätssicherung und vereinfacht die Audit-Dokumentation.
„Der Zugang zu verlässlichen und aktuellen Informationen ist entscheidend. Dank der eingesetzten Systeme verfügen wir jederzeit über diese Informationen. Wir wissen, was im Werk gerade geschieht, was produziert wird, was bereits produziert wurde und was noch produziert werden soll. Das beschleunigt unsere Entscheidungsprozesse erheblich“
Paweł Zakrzewski, Eigentümer
Verbesserte Arbeitsbedingungen
Jede der vier Entbeinungsstationen, 20 Trimm- und Portionierstationen sowie acht Endtrimmstationen im Werk in Szczuczyn ist mit ergonomischen Sitzmöglichkeiten ausgestattet, die individuell an die Bedürfnisse der Mitarbeiter angepasst werden können.
„Dadurch haben sich der Arbeitskomfort, das Gefühl der Kontrolle und das Verständnis für die eigenen Aufgaben verbessert. Für viele Mitarbeiter ist es außerdem wichtig, dass ihre Leistung fair und transparent bewertet wird“, sagt Paweł Zakrzewski.
Da sich das Fleischverarbeitungsunternehmen ZAKRZEWSCY der Schwierigkeit bewusst ist, qualifizierte Fachkräfte langfristig zu halten, wurde bei der Planung aller Bereiche besonderer Wert auf Arbeitsschutz und Sicherheit gelegt. Die Mitarbeiter können sich zwischen der Verarbeitung einzelner Schlachtkörper problemlos die Hände waschen und ihre Ausrüstung reinigen, da sich in unmittelbarer Nähe jedes Arbeitsplatzes Waschstationen für Hände und Geräte befinden.
Geschlossene Laufstege verhindern, dass Büroangestellte oder Besucher die Produktionsbereiche kontaminieren. Darüber hinaus stehen den Mitarbeitern Duschen, eine eigene Cafeteria und ein Ruheraum zur Verfügung.
„Der Fachkräftemangel wird nicht verschwinden“, sagt Dariusz Zakrzewski. „Wir wollten einen Arbeitsplatz schaffen, an dem unsere Mitarbeiter gern bleiben.“
Bessere Nutzung der Rohstoffe
Fleischverarbeiter stehen von mehreren Seiten unter Druck, was die Margen immer weiter schrumpfen lässt. Der zunehmende Margendruck hat dazu geführt, dass Rindfleisch für Verbraucher teurer geworden ist. Gleichzeitig zeigen Markttrends, dass Konsumenten bereit sind, für Premiumprodukte mehr zu bezahlen. Das Werk in Szczuczyn nutzt eine Bestandsverwaltungssoftware, mit der die Produktion auf Grundlage von Kundenaufträgen geplant und Schneide- sowie Verpackungsprozesse optimiert werden können. Dadurch wird die Lagerung von Fertigwaren auf ein Minimum reduziert.
„Wir können den Produktionsbericht des laufenden Tages fortlaufend einsehen. Das System aktualisiert ihn selbstständig, und die Mitarbeiter erhalten die Informationen sofort – an jedem Arbeitsplatz steht ein Computer. Dadurch arbeiten wir sehr effizient und erzielen erhebliche Einsparungen beim Endprodukt“, erklärt Werksleiter Mateusz Marmola.
Nachhaltige Geschäftspraktiken fördern
Bei der Planung der neuesten Rindfleischverarbeitungsanlage legte die Familie Zakrzewscy in jeder Phase großen Wert darauf, die Umweltbelastung zu verringern. Das reicht von einer Wasseraufbereitung, die die Wiederverwendung von Wasser zur Bewässerung ermöglicht, über Solaranlagen zur Reduzierung fossiler Energieträger bis hin zu Lösungen von JBT Marel, die Energieverbrauch und Abfall minimieren.
„Nachhaltigkeit ist eines unserer wichtigsten Unternehmensziele“, sagt Dariusz Zakrzewski. „Die Schlacht- und Verarbeitungslinien sowie die Kühllösungen von JBT Marel helfen uns dabei, dieses Ziel zu erreichen.“
Obwohl die Familie Zakrzewscy bereits seit Langem auf moderne Technologien in der Rindfleischverarbeitung setzt, wurde selbst sie von einigen unerwarteten positiven Effekten der integrierten Maschinen- und Softwarelösungen überrascht.
Zusammenarbeit als Schlüssel zu hochwertigen Ergebnissen
Ein partnerschaftlicher Ansatz prägte die Entwicklung und Umsetzung der Anlage von Zakłady Mięsne Zakrzewscy. So entstand ein Werk, das vollständige Rückverfolgbarkeit, eine bessere Rohstoffnutzung und die für einen effizienten Betrieb notwendige Transparenz in Echtzeit gewährleistet.
JBT Marel und die Familie Zakrzewscy verfolgen ein gemeinsames Ziel: eine nachhaltigere Fleischindustrie durch innovative und integrierte Hardware-, Software- und Servicelösungen, die Erträge optimieren, Gesundheit und Sicherheit verbessern und gleichzeitig hohe Qualität sicherstellen. Beide Seiten blicken der weiteren Zusammenarbeit mit Zuversicht entgegen. Gemeinsam gestalten sie die Zukunft der Fleischverarbeitung.
Über die Zakrzewscy-Gruppe
Die Zakrzewscy-Gruppe begann ihre Reise 1994 mit der Gründung ihres ersten Unternehmens, Zakłady Mięsne Zakrzewscy. Was als familiengeführter Fleischverarbeitungsbetrieb begann, hat sich zu einem der führenden Hersteller von Schweine- und Rindfleisch in Polen entwickelt, der Kunden in ganz Europa und weltweit beliefert.
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